Die sexuelle Stimulierbarkeit der Frau im Bereich der
Vagina ist deutlich herab-
gesetzt, wenn eine ungünstige Größenrelation
zwischen der Vaginalröhre der
Frau und dem Penisumfang des Mannes besteht. Insbesondere
durch eine oder
mehrere Geburten kann es zur starken Erweiterung des Vaginalkanales
kommen.
Eine nachlassende Gewebespannung und ein Absenken des Beckenbodens
im
Alter können weitere Gründe dafür sein.Die
chirurgische Therapie besteht in der
Verengung der Vagina. Dies lässt sich durch eine spezielle
Schnittführung mit
Muskelraffung erreichen. Der Eingriff wird stationär
in Vollnarkose durchgeführt.
Nach der Operation wird die Vagina für eine Woche tamponiert.
Auf Geschlechts-
verkehr sollten Sie 4 bis 6 Wochen verzichten.
Komplikationen?
Neben allgemeinen Operationsrisiken wie Infektion, Nachblutung,
Wundheilungs-
störungen etc., besteht das Hauptrisiko im Ausbleiben
des gewünschten Opera-
tionserfolges, nämlich im Ausbleiben der verstärkten
sexuellen Stimulierbarkeit.
Dies ist jedoch die Ausnahme.
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