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Wer ist vor allem betroffen?
Betroffen sind vor allem Menschen
über 45 Jahren und hellhäutige Menschen. Jeder Sonnenbrand ist ein kleines
Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Alters- haut und - später möglicherweise
- zum beginnenden Hautkrebs. Aber auch "braungebrannte" Typen
können durch die jahre- bis jahrzehntelange Ein- wirkung der Sonne solche
Hautkrebse bekommen. Hinzu kommt die Veränder- ung unserer Erdatmosphäre
(Ozonloch), die die schädigenden ultravioletten Lichtstrahlen immer ungefilterter
auf die Erde kommen läßt. So sind vor allem Menschen gefährdet, die sich
- oft ohne Lichtschutz - viel im Freien aufhalten: Menschen, die viel
im Garten arbeiten, häufig ins Solarium gehen, oder auch Landwirte, Segler,
Tennisspieler, Golfer usw.
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Hier sieht man eine beginnende Altershaut,
und dies bei einer jungen, 30-jährigen Frau:
Es graben sich die ersten Falten ins Decol-
leté, ein Pigmentfleck taucht nach dem
anderen auf. Das sind die Folgen häufiger
Solariumbesuche und vieler Urlaube in der
Sonne.

Hier würde sich zur Behandlung ein Peeling
oder eine nicht ablative Laserbehandlung
eignen (Laserbehandlung, welche die Haut
nicht abträgt bzw. verletzt)
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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
1. Für leichtere Stadien
mit beginnenden Falten und Pigmentflecken kommen Cremes mit Radikalfängern
oder pigmentaufhellenden Substanzen in Frage
2. Für mittlere Stadien
- Peeling mit Fruchtsäuren
oder TCA
- Laser
* Falten-Behandlung mit dem Faltenlaser
* Pigment-Behandlung mit dem Pigmentlaser
* Laserbehandlung von roten Äderchen
3. Für stärkere Lichtschäden
- Photodynamische Therapie
- Erbium-Laser
Wie zeigt sich die alternde Haut ?
Wenn die Haut "bunter" wird,
mit Pigmentflecken oder auch kleinen weiß-
lichen Stellen, wenn sie dünner wird und sich Falten bilden, durchscheinende
Äderchen oder blaue Flecken auch nach kleinsten Stößen entstehen, sind
dies die Warnzeichen eines Lichtschadens der Haut.
Solche Lichtschäden sind ernste Warnsignale. Die entsprechenden Menschen
sind hochgradig gefährdet, bald beginnende Hautkrebse zu bekommen und
sollten sich mindestens 1 x im Jahr gründlich von einem Hautarzt untersuchen
lassen.
Überwiegend sind Gesicht, Handrücken und Unterarme betroffen, also die
Stellen, die am meisten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Wenn eine solche
Rötung oder solch ein Schorf nach Monaten nicht verschwindet oder immer
wieder neu kommt, ist es höchste Zeit, zum Hautarzt zu gehen.
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Gibt es eine spezielle Hautpflege?
Ja. Mit sogenannten "Radikalfängern" können die schädlichen
freien Radikale
in der Haut abgesaugt werden. Diese Radikale,, die unter Lichteinfluß
ent-
stehen und zur Entwicklung von Lichtschäden und Hautkrebs beitragen,
werden dabei durch Substanzen wie die körpereigene Liponsäure, die in
Form von Cremes oder Tabletten angewendet wird, oder Vitamin C, abge-
fangen und unschädlich gemacht
Kann ich mich schützen?
Ja. Das Wichtigste ist ein konsequenter
Lichtschutz, vor allem wenn man zu den Menschen gehört, die eine sonnenempfindliche
Haut haben oder sich viel im Freien aufhalten: dazu gehören vor allem
Vermeidung von Sonnenbädern, besonders in der Mittagszeit, Tragen von
Hüten oder Mützen und Anwendung von Lichtschutzcremes
mit UV-B-Filter zwischen 60 und 100 und UV-A-Filter von mindestens 10.
Mit diesen Maßnahmen sollte man nicht erst anfangen, wenn schon ein Lichtschaden
aufgetreten ist, sondern schon viel früher, am besten von
Kindheit an. Denn: es braucht meist 10-20, manchmal auch 30 Jahre,
bis sich die Lichtschäden und eventuell später ein Hautkrebs entwickeln.
Noch wirksamer ist ein gezieltes dermatologisches
"Peeling".
Dadurch kann man Lichtschäden, Pigmentflecken, Falten und beginnende
Krebsvorstufen in der Haut sehr effektiv quasi "abschälen"
und gleichzeitig
die Haut straffen, verjüngen und glätten.
Wie zeigt sich Gefahr von Hautkrebs?
Meist fühlt man sie vorher, bevor sie
dem Auge auffällt: eine kleine rauhe,
leicht gerötete Stelle, manchmal ähnlich einem Schorf. Dieser Schorf kann
sich ändern: er kann verschwinden, vor allem wenn er mit einer Fettcreme
behandelt wird, kommt aber doch immer wieder an derselben Stelle.
Wie sieht ein beginnender Hautkrebs aus?
Sehr verdächtig für beginnende Hautkrebse (In-situ-Carcinome)
sind also kleine, ca. 3-5 mm große, manchmal schorfige Hautrötungen, die
nicht mehr von selbst weggehen.
Andere Hautkrebse, die Basalzellkrebse
machen sich eher durch rötliche, kleine Knötchen bemerkbar, die ebenfalls
nicht mehr von selbst verschwinden und langsam wachsen. Sie müssen operativ
in örtlicher Betäubung entfernt werden.

Basalzellkrebs in Augennähe. Er muss baldmöglichst operativ
entfernt werden.
Am gefährlichsten ist der "Schwarze
Hautkrebs", das Maligne Melanom. Er führt
fast immer zum Tode, wenn er nicht rechtzeitig diagnostiziert und operativ
entfernt wird. Meistens entsteht er aus einem Muttermal.
Bilder vom "Schwarzen Hautkrebs"
und von anderen Hautkrebsen sehen sie unter Diagnose
/ Hautkrebs
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